Gründe um den Comersee als Urlaubsziel zu wählen gibt es in den folgenden Artikeln genügend. Als erstes nicht nur wegen seiner bequem und erreichbare Lage, sondern auch wegen seine wunderschöne Landschaft und die einzelartigen Dörfer bekannt in ganz Italien. Einmal vor Ort, könnt ihr bequem und schnell anderen Ziele wie Mailand oder die Nachbarte Schweiz, und somit Saint Moritz mit ihre 3.000 Jahre alte Geschichte, erreichen.

Der Comersee ist das perfekte Ziel und bietet jeden Urlauber etwas Besonderes. Wer Entspannung sucht hat ihr die Möglichkeit sich bei der angenehme Geräuschkulisse der Wellen zu relaxen, das Panorama genießen und sich Kulinarisch mit den typischen Landesgerichte verwöhnen zu lassen. Diejenigen die Kunst suchen und lieben werden vom Comersee nicht enttäuscht, die Region war Gastgeber von zahlreichen bekannten Künstler die Spuren hinterließen. Auch Villen und Parks, zum Teil Weltweit bekannt, zählen zu den Sehenswürdigkeiten was der Kunstliebhaber unbedingt besuchen soll. Auch die Sportler, vom Anfänger bis zu der Erfahrenste, finden hier die besten Voraussetzungen um verschieden Sportaktivitäten zu Lande, zu Wasser, zu Luft auszuüben.

Euch erwartet ein unvergesslicher Urlaub!

ANREISEMÖGLICHKEITEN

Der Comersee befindet sich im Herzen der Lombardischen Voralpen, 50 km nördlich von Mailand und grenzt an der Schweiz. Der See teilt sich zwischen den Provinzen Lecco und Como, die nur 30 km auseinanderliegen. Seine strategische Lage erlaubt es, ihn sehr einfach und unkompliziert mit jedem öffentlichen und privaten Verkehrsmittel zu erreichen. Dank seiner Nähe an Hauptbahnhöfen, Flughäfen und Schnellstraßen ist die Möglichkeit gegeben, das geeignete Verkehrsmittel zu wählen. Das effiziente öffentliche Verkehrsnetz erlaubt dem Comersee, ihn auf unterschiedlicher Weise zu besuchen. Die historischen Boote, die den Lario See durchpflügen und euch zu den bekanntesten touristischen Ortschaften bringen werden; die Busse, die die Städte mit den wunderschönen Dörfern in den Bergen und den versteckten Tälern, wo die Uhr noch stehen geblieben ist, verbinden.

Nicht zu vergessen sind die Standseilbahn, die von Como nach Brunate führt sowie die zahlreichen Seilbahnen hinter Lecco, die euch erlauben, atemberaubende Aussichtpunkte zu erreichen.

AUTOANREISE

Von den wichtigen Lombardischen Städten und aus der Schweiz ist es einfach, den Comersee mit dem Auto zu erreichen. Lecco liegt nur 60 km von Mailand entfernt und ist über die Superstrada Nuova Valsassina (SS 36) in weniger als eine Autostunde zu erreichen. Entlang der Ostküste erreicht man nach 40 km das Ende des Sees, wo auch Colico liegt. Colico, dank der optimalen Windverhältnisse, ist ein wichtiges touristisches Ziel für alle Wassersportliebhaber (Windsurf, Kitesurf, Segeln, SUP, Kajak, usw.), aber auch für diejenigen, die sich am Strand entspannen oder durch die Berge wandern wollen. Seine strategische Lage erlaubt sehr schnelle Verbindungen zu der Valchiavenna und Madesimo, Valtellina mit Bormio und Tirano, Livigno und St. Moritz.

ZUGANREISE

Das gesamte Gebiet des Comersees verfügt über ein sehr gutes Bahnnetz und erlaubt, schnell und bequem die wichtigsten Städte des Territoriums sowie die bedeutendsten Ballungsgebiete, wie Mailand, Bergamo, Monza und Lugano zu erreichen. Dieser Service wird von Trenitalia (Eurocity), Trenord (regional und lokal) und TILO (Internationalstrecke zwischen Mailand und Bellinzona) angeboten.

Lecco kann man sehr einfach mit der Bahn von Mailand, Como, Bergamo und Sondrio erreichen. Die Züge fahren im Stundentakt und haben eine Fahrzeit von 40 Minuten bis zu einer Stunde. Wenn Ihr von Mailand Colico erreichen wollt, dann gibt es fast jede Stunde einen Regionalzug, der Euch in circa 1.1/2 h vom Mailänder Hauptbahnhof nach Colico bringt. Von Bergamo hingegen muss man in Lecco in den Zug nach Sondrio umsteigen.

FLUGANREISE

Die wichtigsten Flughäfen Norditaliens sind Linate, Malpensa und Orio al Serio, sie sind sehr gut mit dem Comersee mittels Zug, Bus und Shuttle verbunden.

Von Orio al Serio sind es nur 40 km nach Lecco. Einmal in Orio angekommen, findet Ihr den Bus ATB N.1, der Euch zum Hauptbahnhof Bergamo fährt. Von dort aus geht alle 40 Minuten ein Zug nach Lecco. Als Alternative könnt Ihr den Shuttle-Service zum Mailänder Hauptbahnhof benutzen (alle 20 Minuten), von wo es regelmäßig Zugverbindungen nach Lecco gibt. Linate liegt 60 km von Lecco entfernt und verfügt über einen Shuttle-Service (alle 20 Minuten circa). Auch vom Flughafen Malpensa wird ein Shuttle-Service angeboten, zusätzlich aber auch einen Zug, der Euch zum Mailänder Hauptbahnhof bringen wird. Sonst gibt es in jedem Flughafen einen Mietwagenservice, der Euch das richtige Fahrzeug für Euren Bedarf zur Verfügung stellen wird. Einmal in Mailand angekommen, könnt Ihr dann Colico mit der Bahn erreichen (s. oben). Ein anderer nächstgelegener Flughafen wäre der von Lugano, der gerade 20 Minuten von Como entfernt liegt, der saisonale Flüge für zahlreiche italienische Städte im Angebot hat.

SCHIFFSANREISE

Dank des Schifffahrtsnetzes am Comersee ist es möglich, verschiedene Lokalitäten auch anders zu erreichen. Dieses System bietet die Möglichkeit, den See und seine wunderschöne Landschaft aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Es gibt verschiedene Paketangebote und Preise für jeden Bedarf.

Es ist noch nie so einfach gewesen, den Comersee zu erreichen. Ihr könnt Euch von den obengenannten Verkehrsmitteln das für Euch und für Euren Bedarf am geeignetste aussuchen, ohne dabei den Wirtschaftaspekt zu vernachlässigen. Z.B. im April mit Ryanair von Düsseldorf nach Orio al Serio kostet das Ticket hin und zurück gerade mal 50 € pro Person.

DIE SCHIFFSFAHRT
Man sollte nicht die Gelegenheit verpassen den Comersee mit dem Schiff von Küste zu Küste zu entdecken und ihn aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Seine berühmte Landschaft, seine von üppiger Vegetation gekennzeichneten Ufer, die pompösen und prächtigen Villen aus dem 16. Jahrhundert, die einmalig wunderschönen kleinen Dörfer, wo Tourismus, Geschichte, Kunst und Natur harmonisch zusammenschmelzen. Dank eines effizienten Schiffsfahrtservices, der alle wichtigen Lokalitäten verbindet, können sich die Touristen frei und bequem bewegen.

DIE STANDSEILBAHN VON BRUNATE (COMO)

Eröffnet im Jahr 1894 ist die Standseilbahn von Brunate eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Comos. Die 1.084 Meter lange steile Strecke startet zuerst in einem Tunnel und verläuft dann weiter nach draußen und bietet so den Fahrgästen die Möglichkeit, das wunderschöne Panorama zu genießen. In weniger als 7 Minuten hat man dann die kleine Ortschaft Brunate erreicht, genannt auch die Terrasse der Alpen dank seiner schönen Aussichtspunkte oberhalb Comos, den See, die Lombardische Ebene, die Alpen mit dem Monviso und dem Monte Rosa.

BERNINA EXPRESS von Tirano nach St. Moritz.

Der rote Zug, die Rätische Bahn, fährt jeden Tag von Tirano nach St. Moritz über den Bernina Pass und wird als eine der schönsten Routen weltweit definiert. Tirano gehört zur Provinz Sondrio, liegt nur eine Stunde und 40 Minuten von Lecco entfernt und ist die Endstation von der Bahnstrecke, die vom Mailänder Hauptbahnhof nach Valtellina führt; es handelt sich um die einzige Haltestelle des Bernina Expresses in Italien. Nach nur einem Kilometer auf italienischem Territorium gelangt der Zug die Schweiz. Die Reise von einer Dauer von 2 ½ Stunden bietet ein beraubendes Panorama auf die umliegenden Wälder, Wiesen und Weiden und führt bis nach dem luxurösen St. Moritz, die “Montecarlo Alpen”. Es handelt sich um eine faszinierende und namhafte Stadt, die weltbekannt durch seine Ski Resorts und Designer Boutiquen bekannt ist. Man hat die Gelegenheit, an eine der zahlreichen Haltestellen zur Besichtigung der Dörfer auszusteigen, um dann anschließend mit dem nächsten Zug weiterzufahren. Den höchsten Ort, den der Zug erreicht, ist der 2.356 m. hohe Bernina Pass.

ARCHITEKTONISCHE SEHENSWÜRDIGKEITEN

DER ALESSANDRO VOLTA TEMPEL

Der Bau wurde an der Seepromenade errichtet, um die Werke des großen Physikers Alessandro Volta zu würdigen. Das von dem Industrieunternehmer und Mäzen Francesco Somaini geplante und finanzierte Museum wurde anlässlich des hundertjährigen Todestages des Batterieerfinders (1927) erbaut, um die von ihm damals in seinem Besitz gewesenen wissenschaftlichen Instrumente unterzubringen. Als Projektleiter wurde der Architekt Federico Frigerio auserwählt, der das Gebäude im neoklassischem Stil unter Berufung des Pantheons realisierte.

DIE BASILIKA VON S. ABBONDIO

Die Basilika von S. Abbondio wurde Ende des XI. Jahrhunderts auf dem Baugelände der Paleo-christlichen Kirche errichtet, die den heiligen Pietro und Paolo gewidmet war. Sie ist ein wunderschönes Beispiel römischer und lombardischer Architektur sowie ein Kunstwerk der Meister aus Como – die Maurer, Architekten und Bildhauer, die den langobardischen Stil in Italien und ganz Europa verbreiteten. Der Name wurde ihr von dem 4. Bischof in Como verleiht und von den Benediktiner gebaut.

DIE VILLEN

Von Cernobbio bis Varenna bekommen die Besucher an den Ufern des Comersees majestätisch architektonische Gebäude zu sehen, die in üppigen und prächtigen Gärten eingebettet sind. Es handelt sich hier um Villen, die damals nicht nur als Unterkunft des lombardischen Adels, sondern auch ausländischen Künstlern und Staatsmännern, die Italien besuchten, dienten. Deren Gärten sind vorzüglich bis ins kleinste Detail gepflegt. Dort kann man Pflanzen aus der ganzen Welt finden, und die Säle verbergen einmalige Schätze. Nicht zu vergessen sind die Villen Carlotta und Olmo sowie Villa Monastero e Villa Erba dank der prächtigen Paläste und der wunderbaren botanischen Gärten.

DER DOM

Die Kathedrale Santa Maria Assunta wird als eine der schönsten Denkmäler Norditaliens gehalten, sie dominiert in ihrer ganzen Eleganz das historische Zentrum von Como. Wurde 1396 von Lorenzo degli Spazzi gebaut und anschließend von Filippo Juvara im Jahre 1740 mit ihrer berühmten Cupola vollendet. Ergebnis ist ein komplexes und unterteiltes Gebäude in verschiedenen Stilen (Gotische Fassade, die Seitenwände und deren Renaissance-Seitenportale) das eine harmonische und großartige Gesamtheit darstellt. Die eindrucksvolle Fassade ist reich an Zierskulpturen, die größtenteils dem Werk von Giovanni Bottari zuzuschreiben sind.

TYPISCHE SEHENSWÜRDIGKEITEN

 

ISOLA COMACINA

Isola Comacina ist die einzige am Comersee unbewohnte Insel. Mit ihrer Ausstrahlung verbindet sie Geschichte, Natur, Kunst und Archäologie. Ihr könnt vor Ort noch Spuren ihrer Vergangenheit als kleine römische und byzantinische Befestigung sowie wichtiges religiöses Zentrum der Diözese Como als starke Kommune des Sees bis zum XII. Jahrhundert finden, als die Einwohner Comos sie 1169 wegen derer starken Zuneigung zu Mailand gänzlich zerstörten. Die beste Zeit, um sie zu besichtigen, ist Ende Juni während des San Giovanni Battista Dorffestes mit seinem famosen Feuerwerk. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind die majestätisch romanische Kirche Sant’Eufemia, die Kirche von S. Giovanni und die drei Häuser für Künstler „Case degli Artisti“.

VARENNA

Varenna, ehemaliges Fischerdorf aus dem XI. Jahrhundert, ist eines der wichtigsten Touristenziele vom Comersee und bewahrt den adligen und charakteristischen Hauch. Bei einem Spaziergang durch die engen Gassen trifft man einzigartige und atemberaubende Blickperspektiven. Varenna ist auf einer Klippe und am Fuße eines Berges gebaut und blickt auf das romanische Schloss (Castello di Vezio) aus dem V. Jahrhundert. Es handelt sich hier um eines der schönsten Schlösser am Comersee und ist gleichzeitig Sitz einer Falknerei und eines Museums auf dem „Lariosauro“, d.h. der Dinosaurier des Comersees.

LECCO: DIE MANZONIANISCHE ROUTE

Lecco ist die Stadt, die den Namen dem Ostarm des Comersees gibt, und mit dem berühmten Alessandro Manzoni verbunden ist, der sich von den umliegenden Dörfern für sein Werk „Promessi Sposi“ inspirieren ließ. Hier erinnert alles ein wenig an den bekannten Roman und seinen Autor: Pescarenico, das vermeintliche Haus von Lucia in Olate, die Kirche von Ss Vitale e Valeria, das Pfarramt des Don Abbondio, das Kap von Zucco mit dem Palast von Don Rodrigo aus den 16. Jahrhundert; außerdem in Lecco die Denkmalstatue an Manzoni vor dem gleichnamigen Museum. Auch sollte man Piazza XX Settembre, Piazza Mercato mit der Torre Viscontea, die Basilica von San Nicolò, Palazzo Bovara und die Brücke “Ponte Azzone Visconti” besichtigen.

BELLAGIO

Charmantes Städtchen, bekannt für seine zauberhafte Lage und das charakteristische Zentrum Bellagio, ist eine touristische Sehenswürdigkeit besonderer Art und wird als Perle des Comersee bezeichnet. Bellagio liegt an der Spitze des Kap, in einer suggestiven Atmosphäre, der den See in zwei Arme teilt: Comersee und Lecco See. Die zahlreichen Gärten, Gartenanlagen, die bunten Häuser, die malerischen Gassen, die charakteristischen Treppen und die alten Kirchen machen aus dem alten Zentrum eine reizvolle und charmante Ortschaft. Um die Landzunge des Kap zu erreichen, Punta Spartivento, wo die Arme des Sees zusammenlaufen, müssen mehrere steile Gassen durchlaufen werden. In einigen der Villen, wie Villa Melzo oder Villa Serbelloni, hielten sich namhafte Persönlichkeiten, wie Napoleon Bonaparte, Franz Liszt und Alessandro Manzoni, auf.

DORFFESTE UND HISTORISCHE ERINNERUNGEN

Der starke Zusammenhang mit dem Territorium, seine Traditionen und seine Identität drücken sich durch eine Vielfalt von in Museen gesammelten Events oder Beweisen aus, die uns zu den ältesten Ausdrücken der Volkskultur führen. In mehreren Ortschaften finden noch heute sehr bedeutungsvolle historische, religiöse, saisonale und traditionelle Gedenkfeier und -reden statt, die auf das ganze Jahr über verteilt sind.

Ein Beispiel ist die „Pesa Vegia“, die jedes Jahr im Januar in Bellano stattfindet und 2016 ihr 410. Jubiläum feiern wird. Oder aber im Oktober die „Premana rivive l’antico“, eine mittelalterliche Gedenkrede in Como, wo man die alte Handwerkerkunst wieder erleben kann. Im Juni findet die „Sagra di San Giovanni“ auf der Insel Comacina statt und im Juli die „Festa del Lago“ in Varenna. Seither wird im Februar/März der Karneval von Schignano in Val d’Intelvi gefeiert.

Die landschaftliche Vielfalt am Comersee, die sich vom Wasser zu den Bergen, von den Städten zu den sanften Hügeln der Brianza, von den unberührten und wilden Tälern ausdehnt, erlaubt den Sportlern, deren beliebtesten Hobbies auszuüben, aber auch neue Sportarten in einer einmaligen Kulisse, zu entdecken.

Am Comersee hat man die Möglichkeit, verschiedene Sportarten auszuüben.

Zahlreiche am See gelegene Schulen bieten unterschiedliche Kurse und attraktive Angebote an, ohne unbedingt das Material selber kaufen zu müssen. Eine davon ist KTS40 in Colico, ein ideales Wassersportrevier und ein berühmtes Ziel zahlreicher Wassersportler, mit ihren milden und windigen Sommern.

Kitesurfen: KTS40 bietet eine große Vielfalt an Kurse, die keinen Wunsch offen lässt, vom Schnuppertag, der die Gelegenheit bietet, diese Sportart zu erleben, bis zu den fortgeschrittenen Kursen für die erfahrenen Kiter.

Windsurfen: eine Sportart, die gute Technische Grundlagen verlangt. KTS40 bietet unterschiedliche Steps für die unterschiedlichen Könnenstufen an, die aus einer guten Mischung von Praxis und Theorie bestehen. Somit ist der Lernerfolg gesichert und das Windsurfen beginnt sehr schnell, Spaß zu machen: ein wichtiger Aspekt, speziell für Kinder.

Segeln: der Comersee bietet perfekte Windverhältnisse um Segeln zu lernen oder sich selbst ein Boot auszuleihen. Das Segelboot bietet außerdem eine gute Alternative, um den Comersee aus einem anderen Blickwinkel zu entdecken und geräuschlos über das Wasser zu gleiten.

Der Cable Park mit seinen modernen Sesitec System 2.0 Anlage ist die erste Wakeboardanlage am Comersee und liegt nur 5 Minuten von Colico an einem künstlichen See am Waldrandentfernt. Hier kann man außer Wakeboard auch Wasserski ausprobieren und den Erfahrenen stehen Ollie Box und Spine Kickers zur Verfügung. Auf jeden Fall ist das auch ein guter Flautenkiller für alle Kiter.

Rafting: eine sehr schöne und spannende Outdoor Aktivität, die keinen speziellen Kurs oder körperliche Voraussetzungen erfordert, eine unvergessliche Erfahrung für jedermann auf den Flüssen Adda und Lambro.

Tauchen: Der Comersee bietet zahlreiche Tauchspots für jeden Level, von Unterwasserhöhlen bis zu Wracks oder den Christus vom See. Einige Taucher sind der Meinung, dass die Seetauchgänge schöner sind als die am Meer sind. Außerdem wird die Möglichkeit geboten, sich dermaßen gut auf unterschiedliche Ambiente vorzubereiten: Es ist bekannt, dass der See den Schwierigkeitsgrad im Vergleich zu dem klassischen Tauchgang im Meer erhöht.

ANDERE SPORTARTEN

 

Biken: Wer ein umweltbewussten Urlaub genießen und das Auto für ein paar Tage vergessen will, kann den Comersee auch mit dem Fahrrad besichtigen. Es gibt Touren für jeden Geschmack, auch für Familien, und für jede Könnenstufe und Kondition: Panoramawege am See entlang oder durch die Berge; die Wälder führen Euch um den See.Gleitschirm: der Comersee ist dank seiner besonderen Thermik ein ideales Ziel für diejenigen, die die Lüfte besiegen und das traumhafte Panorama genießen wollen. Es gibt verschiedene Schulen vor Ort, die auch Tandemflüge anbieten, wie z.B. den Brevart Club Parapendio Altolario in Sorico oder den Aeroclub Monte Cornizzolo in Suello, nur wenige Kilometer von Lecco entfernt.

Wandern: Der Comersee bietet zahlreiche Ausflugsangebote, von den einfachsten für Familien bis zu den schwierigsten für Bergbegeisterte. Beim Durchlaufen der verschiedenen Routen habt Ihr die Gelegenheit, alte Pfade zu entdecken und gleichzeitig das wunderschöne und einmalige Panorama in vollen Zügen zu genießen.

Es besteht auch die Möglichkeit, einen professionellen lokalen Wanderführer zu buchen, der Euch sicher durch die Tour bringt. Diejenigen, die sich für längere Touren entscheiden, können auch die verschiedenen Hütten zur Übernachtung in Anspruch nehmen.

Der 2.610 Meter hohe Monte Legnone ist die höchste Bergspitze der Orobie Lecchesi. Er ist ein geliebtes Ziel der Wanderer und ist durch seine einer Pyramide ähnliche Form gut erkennbar.

Bekannt ist der Weg, der von der Ortschaft Roccoli Lorla zur Spitze führt, von wo aus man einen traumhaften Blick über die Alpen genießen kann. An der Ostflanke sind gut erkennbare und auch begehbare Militärstraßen der Cadorna Linie, die aus dem ersten Weltkrieg stammen, und die Pagnona (Valvarron) und Delebio (Valtellina) verbanden.

Der Feinschmecker findet am Comersee mindestens drei typische Kochkulturen, die vom See mit Fisch im Mittelpunkt stehen. Der Risotto mit dem Seebarschfilet ist das Nationalgericht vor Ort, aber auch andere Spezialitäten, wie die „Missultit“ oder Missoltini Fische, die zwischen Mai und Juni gefangen, in der Sonne getrocknet und anschließend im Salz in Holzfässern (Missolte) aufbewahrt werden, erinnern an eine einfache populäre Gastronomie. Dann noch der Carpione, eine Art von Lachsforelle, die frittiert und anschließend mit Wasser und aromatisiertem Essig mariniert wird; oder aber die frittierte Alborelle,die in Öl gelegten Forellen, der in Weißwein gekochte Lavarello und viele andere Sorten. Als Dessert gibt es die „Resta di Como“ mit getrockneten und kandierten Früchten, die einen kleinen Olivenzweig als Friedenszeichen und guter Hoffnung beinhaltet.

Die archaische und heimliche Kochkultur aus den Tälern mit der Polenta, in allen seinen Variationen, als Hauptgericht. Es gibt die Polenta mit Käse, Butter und Knoblauch (Polenta Vuncia), die Polenta Balota als Form von Kugeln mit einem Herzen aus Käse versehen, eine Polenta aus einem Gemisch von verschiedenen Mehlsorten (Polenta Tocc), Butter und Käse. Andere Spezialitäten sind die „Urgiada“ – Gerste, die auf dem Kaminfeuer gekocht und geräuchert wird, die „Furmentada“, eine Suppe aus Weizen mit Speckschwarten. Als Nachspeise gibt es einen Kuchen mit kandierten und getrockneten Früchten (Mataloch), ein spezielles Brot aus Butter, Zucker, Milch, Eiern und Rotwein. Zum Abschluss als Digestiv gibt es ein Getränk (Ragell), bestehend aus Rotwein, Zucker, Nelken, Zimt, Brandy und kleinen Apfelstücken, der in dem gleichen Kessel, in dem das Tocc gekocht wurde, gebrannt wird.

Und anschließend die Kochkultur aus der Brianza (Dreieck zwischen Mailand, Como und Lecco), die aus geschmackvollen Fleischgerichten geprägt ist. Typisch aus dieser Gegend sind die „Verzata“ (auch Cazzeoula oder gerne Casoela genannt), die „Busecca“ oder „Foiolo“, Polenta mit Vogelfleisch, die „Cotecotti“ mit Bohnen, Kaninchen nach Brianzola Art, die in einer speziellen Soße nach uralter Tradition gekocht wird , Rindfleischgerichte nach kalifornischer Art und die sehr gefragte Obere Keule. Es existiert keine spezielle Tradition, was Nachspeisen anbelangt, da eine sehr arme Kochherkunft meistens keine ausgesuchte Konditoreikunst vorsieht. Was aber sehr gut zu einem Glass Wein passt, ist die „Cotizza“: Eine hausgemachte Focaccia (Mehl, Milch und Zitronenschale) oder der „Masigott“ aus Erba und die „Nocciolini“ aus Canzo.